Saatgut auswählen
Vier Kriterien, auf die es beim Saatgutkauf ankommt, unabhängig von der Marke.
Samenfest oder F1-Hybride
Samenfeste Sorten geben ihre Eigenschaften an die nächste Generation weiter, eigenes Saatgutziehen ist möglich. F1-Hybriden sind aus zwei Elternlinien gekreuzt, wachsen oft gleichmäßiger und ertragreicher, liefern aber keine sortenechten Nachkommen.
Keimfähigkeitsdatum
Auf der Saatguttüte steht ein Datum, bis zu dem der Hersteller eine Mindestkeimfähigkeit garantiert. Danach sinkt die Keimrate graduell, besonders bei Doldenblütlern wie Petersilie und Pastinake.
Bio-Zertifizierung
Bio-Saatgut stammt aus kontrolliert-ökologischem Anbau ohne chemisch- synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger in der Vermehrung. Erkennbar am EU-Bio-Logo oder einem Verbandslogo wie Demeter oder Bioland.
Sortenwahl für die eigene Region
Für kürzere Vegetationsperioden in höheren Lagen eignen sich frühe Sorten mit kürzerer Kulturzeit. Die Angaben dazu stehen auf der Saatguttüte als Anzahl Tage bis zur Ernte.
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